• Arbeitsgruppe 1 "Kinder und Jugend"
  • Arbeitsgruppe 2 "Verkehr, Landschafts- und Dorfökologie"
  • Arbeitsgruppe 3 "Dorfleben"
  • Arbeitsgruppe 4 "Dorfbild"
  • Auftakt
Samstag, 02. Juli 2016 12:12

Protokoll des 1. Gruppentreffens der Arbeitsgruppe 1 am 24.06.2016, 18.00Uhr

Nr.

Zusammenfassung der einzelnen Gesprächsbeiträge

01

Bei einer Einwohnerzahl von 400 Personen (Stand 31.12.2014) leben in der Ortsgemeinde Schauren rund 85 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren. Da es derzeit keinen Jugendclub in Schauren gibt, wurde von den anwesenden Kindern und Jugendlichen vorgetragen, dass diese gerne einen Jugendclub gründen möchten.

02

Im Untergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses befanden sich die Räumlichkeiten des ehemaligen Jugendclubs von Schauren. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Räume von Müll und Unrat befreit.

03

Die Besichtigung der Räume im Kellergeschoss ergab, dass die baulichen Mängel der Räume weit über einfache Instandsetzungsmaßnahmen hinausgehen und daher die kurzfristige Freigabe der Räume nicht möglich ist.

Auflistung der wesentlichen Mängel (siehe Fotos der Objektbegehung):

  • -  Die horizontale und vertikale Abdichtung der Kelleraußenwände ist fehlerhaft oder nicht

    vorhanden. Die Kellerwände sind feucht. Es riecht modrig.

  • -  Die lichte Raumhöhe im Keller beträgt weniger als 2m.

  • -  Über dem Ablauf vor der Kellereingangstür staut sich das Niederschlagswasser, welches

    wiederum in die tiefer gelegenen Kellerräume hineinläuft.

  • -  Die Kellerfenster sind zu klein, als dass diese als 2. Rettungsweg genutzt werden können.

  • -  Die Sanitärinstallationen sind defekt und können nicht genutzt werden.

  • -  Die elektrotechnischen Installationen müssen überprüft werden. -

 

04

Über dem Gemeindesaal befindet sich der unausgebaute Speicher des Dorfgemeinschaftshauses. Die Besichtigung des Speichers ergab, dass dieser ebenfalls nicht kurzfristig als Jugendraum hergerichtet werden kann.

Auflistung der wesentlichen Mängel (siehe Fotos der Objektbegehung):
- Bereits durch die Verkehrslast der Arbeitsgruppe 1, konnte die Decke in Schwingung versetzt

werden. Es ist fraglich, ob die Speicherdecke mit einer einem Aufenthaltsraum entsprechenden Verkehrslast berechnet wurde. Ohne eine weitere statische Untersuchung kann der Speicherboden nicht genutzt werden.

  • -  Der Speicher ist nicht gedämmt, folglich ist im Sommer viel zu heiß und im Winter viel zu kalt.

  • -  Die Treppe zum Speicherboden erfüllt nicht die baulichen Anforderungen einer notwendigen

Treppe.
- Es sind keine elektrotechnischen Installationen vorhanden. -

05

Je nach Verlauf der Dorfmoderation beabsichtigt die Ortsgemeinde das Gemeindehaus umzubauen und zu sanieren. Dabei könnten die Belange der Jugendlichen in Form eines Jugendraumes berücksichtigt werden. Da dies erst nach Abschluss der Dorfmoderation entschieden werden soll, wurde nach weiteren Möglichkeiten gesucht, den Jugendlichen kurzfristig einen Raum zur Verfügung zu stellen.

06

Neben einer Container- und Bauwagenlösung wurde diskutiert, ob der Gemeindesaal oder die Grillhütte für einen gewissen Zeitraum von den Jugendlichen genutzt werden kann.

07

Der Gemeindesaal, als auch die Grillhütte wird von der Gemeinde fast wöchentlich vermietet, so dass diese nicht uneingeschränkt zur Verfügung gestellt werden können. Die Räume können jeweils nur für einen definierten Zeitraum gemietet werden. Nach Benutzung müssen diese immer wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden. Aus haftungstechnischen Gründen müsste der Raum von einem Erwachsenen oder von einem Verein entsprechend der derzeit gültigen Hausordnung gebucht werden.

08

Um das Interesse an einem Jugendraum weiter zu bekunden, wurde von den Jugendlichen vorgeschlagen in einem ersten Schritt einen Jugendclub zu gründen. In Zusammenarbeit mit Frau Hoffmann werden die Jugendlichen versuchen bis zum nächsten Arbeitsgruppentreffen eine Vereinssatzung zu erarbeiten.

09

Der Jugendclub kann dann bereits durch konkrete Projekte und Veranstaltungen (z.B. Grill-, Kuchenfest) den Gemeinschaftssinn fördern und unter Umständen einen kleinen finanziellen Beitrag für die neuen Räumlichkeiten oder deren Einrichtung leisten.

10

Im weiteren Verlauf des Arbeitsgruppentreffens wurden von den Jugendlichen die Wünsche bezüglich der Ausstattung des Jugendraumes geäußert. Bisher soll der Raum mit einer Couch, einem Tisch und eine Theke ausgestattet werden.

11

Falls die Vereinssatzung des Jugendclubs bis zum nächsten Arbeitsgruppentreffen noch nicht fertig sein sollte, wird mit den Kindern und Jugendlichen ein Dorfrundgang veranstaltet. Ziel des Rundgangs ist es, die Treff-, Sport- und Spielplätze der Kinder und Jugendlichen zu besichtigen. Jeder soll seine Vorstellungen äußern, was er an den einzelnen Plätzen gut oder schlecht findet und Vorschläge unterbreiten, wie die Situation verbessert werden kann.

12

Unabhängig von der Gründung des Jugendclubs wurde darüber diskutiert, ob es möglich sei, im Dorfgemeinschaftshaus eine Art „Schlecht-Wetterspielplatz“ zu veranstalten. Mehrere Eltern oder Elternteile könnten sich mit Ihren Kindern im Alter von beispielsweise 4 bis 14 Jahren im Bürgerhaus treffen und zusammen oder in Gruppen mit den Kindern spielen.

Von Frau Hoffmann wurde empfohlen, dass bei einer solchen Veranstaltung bei fünf Kindern mindestens zwei Erwachsene dabei sein sollten, um eine gewisse Art der Beaufsichtigung zu gewährleisten. Es wurde vereinbart, dass diese Idee bei den nächsten Arbeitsgruppensitzungen weiter ausgearbeitet werden soll.

13

Das nächste Arbeitsgruppentreffen findet am 12. Juli 2016 um 18.00Uhr im Gemeindehaus statt.