• Arbeitsgruppe 1 "Kinder und Jugend"
  • Arbeitsgruppe 2 "Verkehr, Landschafts- und Dorfökologie"
  • Arbeitsgruppe 3 "Dorfleben"
  • Arbeitsgruppe 4 "Dorfbild"
  • Auftakt
Samstag, 24. September 2016 07:44

Protokoll des 3. Gruppentreffens der Arbeitsgruppe 4 am 06.08.2016, 10.00Uhr

Der Entwurf für den Wanderweg (rot markiert)

Nr.Zusammenfassung der einzelnen Gesprächsbeiträge
01Ziel des zweiten Treffens der Arbeitsgruppe „Dorfbild und Tourismus“ war im Wesentlichen die weitere Ausarbeitung des Rundweges um die Ortslage Schauren und die Erarbeitung des Raumprogramms für das Bürgerhaus.
02Am 6. und 7. August 2016 wurde durch die Arbeitsgruppe „Dorfbild und Tourismus“ sowie „Verkehr-, Landschafts- und Dorfökologie“ jeweils verschiedene Wegstrecken um die Ortslage begangen, um einen möglichst attraktiven Rundweg um die Gemeinde zu planen. Die erkundeten Teilstrecken wurden in einer Karte „Konzept-Rundweg“ eingezeichnet und auf den Cloud-Webdienst „dropbox“ geladen. Ausgehend von dieser Grundlagenplanung wurde die Wegstrecke bei der heutigen Besprechung konkretisiert. Start- und Endpunkt des Rundwegs ist das Bürgerhaus, welches bereits als Wegpunkt des „Kirchspiel-Wanderwegs“ ausgewiesen ist. Somit werden zwei Wanderwege miteinander verknüpft und es kann das Schild des „Kirchspiel-Wanderwegs“ um eine weitere Tafel erweitert werden. Der Rundweg führt um die gesamte Ortslage Schauren bis hin zum südwestlichsten Punkt der Gemeinde Schauren, einen landschaftlich reizvollen Schieferrücken mit besonders ansprechenden Ausblicken in die angrenzenden Bachtälern. Die nach dieser Besprechung favorisierte Wegführung wird auf einer Karte eingezeichnet und auf den Cloud-Webdienst geladen. Die Karte soll zusätzlich die Position der Sitzbänke entlang der Wegstrecke, den Schwierigkeitsgrad des jeweiligen Teilabschnitts, sowie die besonderen Aussichtspunkte benennen. Da ein Teil der Wegstrecke des Rundweges sich mit der Streckenführung, des Kirchspiel-Wanderweges und des Saar-Hunsrück-Steig überschneiden, sollen die betreffenden Teilstrecken ebenfalls auch der Karteverzeichnet werden.
03Die Schilder, welche die Wegführung entlang des Rundwegs markieren, sollen nicht nur die Richtung angeben, sondern jeweils den vollständigen Rundweg abbilden, um dem Wanderer die Orientierung zu erleichtern.
04Wenn der Rundweg realisiert wird, soll nach Möglichkeit auch ein Flyer oder PDF-Broschüre erstellt werden, die bei der „Zeller Land Tourismus GmbH“ veröffentlicht wird, um den Weg auch für Ortsfremde zu bewerben.
05Bei dem Arbeitseinsatz zur Freilegung einer Teilstrecke des Rundwegs parallel zum Langwieser Bach, wurde festgestellt, dass in den Bach Schmutzwasser geleitet wird. Bis zur nächsten Besprechung soll mit dem Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Zell abgestimmt werden, wie in diesem Fall weiter zu verfahren ist. Eine Renaturierung des Gewässers ist nur sinnvoll, wenn sichergestellt ist, dass keine Abwässer in den Bach geleitet werden.
06Zur Konkretisierung der weiteren Planung des Bürgerhauses werden die in den bisherigen Treffen der Arbeitsgruppen genannten Veranstaltungen zusammengefasst, für die die Infrastruktur des Bürgerhauses zur Zeit genutzt wird. Dies schließt auch die Veranstaltungen auf dem Dorfplatz mit ein, für die die Toilettenanlage und die Küche des Bürgerhauses genutzt wird: -Gemeinderatssitzungen, Veranstaltungen der Gemeinde (z .B. Dorfmoderation) -Treffen der Feuerwehr und des Fördervereins der Feuerwehr-Treffen der Landfrauengemeinschaft-Treffen des Jugend-Clubs -Weihnachtsmarkt, Veranstalter: Ortsgemeinde Schauren, alle zwei Jahre -Kirmes, Veranstalter: Förderverein der Feuerwehr -Familienfest, Veranstalter: Jugend-Club -Begegnungstag, 1 mal pro Monat -Weiberdonnerstag (Karneval), 1 mal pro Jahr -Seniorentag -Advents-Kaffee, Veranstalter Landfrauengemeinschaft-Dämmerschoppen, Veranstalter Landfrauengemeinschaft, jeden Monat einmal -Vermietung für private Feiern
07Anhand eines Erdgeschossgrundrisses aus dem Jahr 1956 konnten die Bestandsflächen des Bürgerhauses ermittelt werden. Die Nutzfläche des „großen“ Saals beträgt 60qm, wohingegen die Fläche des „kleinen“ Saals einschließlich Thekenbereich etwa 27qm beträgt. Die Gesamtnutzfläche beider Säle ist für einen Teil zuvor beschriebenen Veranstaltungen zu klein, so dass beabsichtigt wird bei einem etwaigen Umbau, zumindest die Fläche des kleinen Saale zu vergrößern. Ferner sollen die Toilettenanlage von etwa 10qm auf 30qm vergrößert und um eine barrierefreie Toilette ergänzt werden. Für das Bürgerhaus soll ein barrierefreier Zugang geschaffen werden.
08Da die lichte Raumhöhe des Kellergeschosses für eine Nutzung als Aufenthaltsraum ausscheidet und die Bestandsdecke des Speichers als Nutzfläche zu schwach dimensioniert ist, wird angestrebt die benötigten Hauptnutzflächen für das Bürgerhaus im Erdgeschoss anzuordnen. Dies würde auch einem weitgehend barrierefreien Ausbau des Gebäudes entgegenkommen.
09Zum jetzigen Zeitpunkt ist das direkt an das Bürgerhaus angrenzende Wohnhaus an den Jagdpächter vermietet. Daher wurde innerhalb der Gruppe kontrovers darüber diskutiert, ob das Wohnhaus mit in die Umplanung des Bürgerhauses mit einbezogen werden soll oder nicht.
10Da das Bürgerhaus für die zuvor beschriebenen Nutzungen den direkt angrenzenden Dorfplatz benötigt, soll dieser durch die Baumaßnahme nur unwesentlich verkleinert werden.
11Von der Gemeinde wird derzeit überprüft, inwieweit es möglich ist auf dem alten Spielplatzgelände nicht nur einen provisorischen sondern einen dauerhaften Jugendraum zu errichten.
12Das nächste Arbeitsgruppentreffen findet im November oder Dezember 2016 statt. Bei diesem Treffen soll u. a. eine erste Konzeptskizze für das Bürgerhaus, die Broschüre für den Rundweg, sowie die etwaige Renaturierung des Langwieser Baches besprochen werden.